Keiko Sone:
Mein Puppenhaus.

Fotografiert von Vincent Tessier.

Hildesheim: Gerstenberg 2003.

ISBN 3-8067-4996-5.
32 Seiten.
12,90  €.

Ab 05 Jahre.

 

 

Da sitzt der Autor Keiko Sone des Abends mit Holz, Schnitzmesser, Pinsel und Farbe und bastelt mit viel Freude Dinge des Alltags, um sie gesammelt und fotografiert in einem deutsch-englischen Bilderbuch wieder zu finden. Wir mit ihm.

Bastel-Englisch

Zehn Orte wählt sich der Autor aus, aus denen und in die er seine Objekte schöpft. Ein Schöpfer im wahrsten Sinn, denn alle einzeln fotografierten Teile findet man gebastelt in den jeweiligen Orten aus dem häuslichen Bereich wieder. Garten, Schuppen, Flur, Küche (2! Doppelseiten) Wohn-, Kinder-, Bade- und Schlafzimmer, Dachboden und Garage.
Zusätzlich werden die Einzelteile nicht nur in Deutsch, sondern auch in Englisch untertitelt (die Farbtöpfe – the paint pots / eine Pfeffermühle – a pepper-mill).
Die Einzelteil-Seite ist zumeist einfarbig unterlegt, die Geräte deutlich dreidimensional fotografiert und eingefügt. Das Ortsfoto zeigt zusätzliche Objekte (Mädchen, Fußboden, Bilderrahmen, Teppich usw.) – auch diese jeweils gebastelt und bemalt. Es mögen wohl mehr als 150 Objekt sein, die hier festgehalten wurden.

Man mag darüber streiten, ob der neue Ansatz der Mehrsprachigkeit in Bilderbüchern wie im Schul-Unterricht sinnvoll ist oder vielmehr Chaos verbreitet in manchen Gehirnen. Unstrittig scheint zu sein, Orte zu analysieren, Dinge zu synthetisieren zu einem Ganzen. Wenn allein hierin der Sinn des Buches liegt, so ist er gelungen: Fido, der Hund (Fido the dog) trifft Lena (Lena) vor dem Haus (the house).

Wir alle mit dabei.